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Altwasseraquarium

Es geht nicht um gute oder schlechte Aquarianer. Altwasser bedeutet heute nicht mehr "nur nachfüllen", sondern setzt sich einfach vom Wasserwechsel "aus Prinzip" ab. Das Altwasseraquarium ist kein Aquarium ohne Wasserwechsel.

"Viel hilft viel" ist nur ganz selten das Vorgehen des Altwasseraquarianers.

 

 

Was ist ein Altwasseraquarium?
Es reicht sicher nicht, wenn man einfach kein Wasser wechselt, Fische, Pflanzen, das ganze Becken sich selbst überlässt. Das wird nie ein Altwasseraquarium, sondern ein Gammelbecken. Ein Altwasseraquarium ist mehr als ein Aquarium ohne Wasserwechsel.

Kein Aquarium ist ein geschlossenes System, auch in einem Altwasseraquarium nicht.
Kein Aquarium funktioniert, ohne Eingreifen, ohne Pflege, auch nicht wenn man Wasserwechsel aus Prinzip ablehnt.

Ein altes Aquarium ist kein Altwasseraquarium, aber ein altes Aquarium ist eher im Gleichgewicht als ein Neues. Gleichgewicht ist das Ziel, nicht verminderter Pflege- und Aufmerksamkeitsaufwand.

Hier könnte man einfach sagen "mit der Zeit" oder "von selbst". Aber so einfach ist es nicht, obwohl beides auch richtig ist.
Ebenso richtig ist aber "durch einen guten Aquarianer" durch Geduld und Erfahrung.

Was ist "Altwasser" Warum nennt man es "Altwasser"?

Der Begriff "Altwasser" hat nichts mit dem Alter des Wassers zu tun, Wasser ist immer "alt". In der Natur befindet es sich in einem ständigen Kreislauf, es entsteht kein neues Wasser. Der Begriff "Altwasser" bezieht sich nur auf den Gegensatz zum "frischen Wasser" aus der Wasserleitung.

Entscheidend ist, wie wichtig ist das Wasser im Aquarium? :-)

Die Frage: Warum ein "Altwasseraquarium." scheint berechtigt. Es sollte doch Gründe geben warum man sich für diesen Weg entscheidet.

Es gibt solche Gründe, aber dennocht ist die Frage eigentlich ebenso sinnlos, wie die Frage: Warum ein Aquarium?

Diana Walstad ist in den Aquaristikforen ein von vielen verehrter Shootingstar Sie wird weitgehend anerkannt und bleibt unwidersprochen.

Was sagt sie eigentlich?

Einen ersten Eindruck in die Denkweise von Diana Wastad bekommt man in diesem Interview (Feb. 2013 - englisch):

Das Interview gibt es bei Youtube:  https://youtu.be/UVtF6pXBirc

Diana Walstad sieht ihre Methode mit "organic aquarium" gut beschrieben. 
Ein Aquarium nach Diana Walstad wäre vermutlich nicht unwidersprochen geblieben, wenn sie nicht eine Fachwissenschaftlerin wäre.

Es lohnt sich ein Blick auf den Klappentext zu werfen:

Die Autorin dieses Buches, eine Biologin und begeisterte Aquarianerin, nutzte ihre umfangreichen physiologischen und chemischen Kenntnisse dafür, ihre Aquarien besser und einfacher zu pflegen. Ihr Ziel ist es, eine kostengünstige Aquaristik mit so wenig wie möglich Technik, Chemie und Zeitaufwand für Pflegemaßnahmen durch gezielte Bepflanzung und sehr einfachen Methoden zu erreichen. Seit vielen Jahren funktioniert dieses Prinzip in ihren Aquarien und in denen ihrer Leser. Da gibt es Pflanzen, die Algenwachstum hemmen oder für belastetes Wasser entgiftend wirken, eine gut ausgewählte Kombination von Fischen, Bepflanzung und Bodengrund, die einen häufigen Wasserwechsel unnötig macht, ja sogar schädlich erscheinen lässt, schlichtes Pflegemanagement, das ohne die vielen Hilfsmittelchen wie Wasseraufbereiter, Dünger oder Algizide auskommt? Neugierig? Dann lesen Sie dieses Buch!

 Was beschreibt sie da anderes, als ein Altwasseraquarium wie ich es hier auch tue?

Das Buch is für € 17,20 bei amazon erhältlich.

Vielen Aquarianern scheinen die Fragen rund um die Technik des Aquariums besonders wichtig.

Da wird in Foren über Filter, Beleuchtungen, Bodengrund etc. ausführlich diskutiert, aber ist das wirklich wichtig?

Anscheinend scheiden sich am Wasserwechsel die Geister. - Die Guten hier, die Altwässler dort. 

Aber so einfach ist es nicht. Natürlich gibt es für beide Standpunkte vernünftige Argumente. Gerne wird daraus aber ein Glaubenskampf von Puristen.